Heute Morgen lief die Küche schon, bevor ich richtig angekommen war.

Als ich hereinkam, war Susi bereits eingeschaltet und Patricia studierte den Tagesplan. Damit hatten wir alles blitzschnell beisammen und konnten das Frühstück routiniert auf den Weg bringen.

Obst schneiden, Müsli und Milch abfüllen, Brötchen aufbacken und alles bereitstellen.

Läuft.

Wie schon in den vergangenen Tagen haben wir selbst gefrühstückt, während der Spüldienst seine Arbeit erledigte. Auch dieser Ablauf funktioniert mittlerweile reibungslos.

Wenn man bedenkt, dass wir zu Beginn noch regelmäßig Geräte, Zutaten und die richtigen Plätze gesucht haben, sind wir inzwischen erstaunlich gut eingespielt.

Danach hatten wir Pause bis 11 Uhr.

Genug Zeit, um schnell eine Postkarte zu schreiben und die E-Mails zu prüfen. Dann ging es auch schon wieder zurück an die Arbeit.

Zum Mittagessen standen Hotdogs und Pommes auf dem Plan.

Dafür wollten 180 Würstchen erwärmt und 180 Hotdog-Brötchen aufgebacken werden. Zusätzlich wanderten zehn Kilogramm Pommes durch die Fritteuse.

Für den Salat schnitten wir drei Endivien auf, kreierten ein Joghurt-Dressing und bereiteten Tomaten und Zwiebeln vor. Dazu kamen Röstzwiebeln, dänischer Gurkensalat sowie Ketchup, Senf und Mayonnaise.

Das Hotdog-Angebot war damit vollständig.

Dann kamen alle vom Spiel zurück.

Was soll ich sagen: Von den 180 Würstchen blieben am Ende gerade einmal 30 übrig. Und wenn wir noch mehr Pommes gehabt hätten, wären die vermutlich ebenfalls gegessen worden.

Nach dem Mittagessen arbeitete sich der Spüldienst durch die Küche. Als er fertig war, bereiteten wir noch den Nachmittagssnack vor und verstauten endlich die letzten großen Behälter.

Damit scheint nun tatsächlich fast alles seinen festen Platz gefunden zu haben.

Anschließend war Pause bis 17:45 Uhr.

Und die blieb diesmal auch wirklich ruhig.

Zum Abendessen bekam jede Person noch einen Hotdog. Dazu gab es unser Standardabendessen mit Brot, Brötchen und allem, was dazugehört.

Der Spüldienst gab danach ordentlich Gas. Während das Geschirr durch die Maschine wanderte, brachten wir den Rest der Küche wieder in den Grundzustand und machten alles nachtfertig.

Dann wurde die Küchenkleidung gegen ein passenderes Outfit für den Casino-Abend getauscht.

Beim Roulette, Wizard und Kniffel hatte ich sogar etwas Glück und konnte tatsächlich ein paar Jetons gewinnen.

Nach einem Tag mit 180 Würstchen, zehn Kilogramm Pommes und überraschend erfolgreichen Casinogeschäften ist jetzt allerdings Schluss.

Ab ins Bett.

Morgen geht es früh los.