Nach dem erfolgreichen Bergfest sind wir gestern mit dem englischen Morgen gestartet. Jeder konnte so lange schlafen, wie er wollte und die Küche hat von 9 – 11 Uhr Frühstück bereit gestellt. Omlett, Rührei und Bacon konnten in der Küche bestellt werden und wurden frisch zubereitet. Vom herzhaften Frühstück ging es direkt über zum Mittagessen mit traditionellem österreichischen Kaiserschmarrn. Im Anschluss haben wir innerhalb der Dienste die letzten Überbleibsel des Bergfestes beseitigt. Um 13:15 sind wir mit der gesamten Gruppe in die Wasserwelt Wagrain gegangen, nach einer kurzen Einweisung des Bademeisters und dem Bezug unseres Felckchens Wiese auf der Rasenfläche des Hügels, ging es direkt zum Austesten der Rutschen. An zwei Rutschen konnte man mit zwei bis drei Personen parallel rutschen. Das Freibad war voll, aber dennoch hatten alle sehr viel Spaß. Wir hoffen, dass dies nicht unser letzter Besuch war. Nach dem Abendessen sind wir wieder unseren 20 minütigen Weg zum Fußballplatz gegangen. Dort spielten wir eine Runde des FF Klassikers HDPDDP (Huckdipuckdidoppelpuck). Dieses Spiel wurde vor etlichen Jahren u.a. von unserem Küchenchef C. Nagel entwickelt. In dem Spiel geht es darum möglichst viele Schatzkarten für seinen/ihren eigenen Stamm zu sammeln. Allerdings sind auch Kidnapper unterwegs, die die Schatzkartensammler durch entfernen des Lebensbändchens kidnappen und in ihren Stamm bringen. Nach einer Spielrunde von ca. 10 Minuten werden die Schatzkarten vom Herold des jeweiligen Stamms zur Spielleitung gebracht und dort gezählt. Im Anschluss kommen die Anwälte der Stämme mit den gefangenen zur Spielleitung und verhandeln miteinander um die gefangenen Schatzkartensammler. Ziel ist es möglichst wenig Schatzkarten für den Sammler zu bezahlen und dafür ist den Anwälten jedes Mittel recht. Im dunklen sind wir wieder im Haus angekommen und konnten nach der Hammerrunde die Nachtruhe antreten. Alles in allem war es ein entspannter Tag und wir freuen uns auf die nächsten Tage.
Tagesleiterin
Jana
Was für tolle Berichte, Bilder, und Mahlzeiten die ich mit lesen und verfolgen darf!
Hallo! Ans gesamte Leitungsteam, an das Küchenteam, den Teilnehmenden und allen Mitlesenden – dieser wertvollen Berichten und Schilderungen in den täglichen Alltag der Ferienfreizeit.
Für Kinder- bzw. in diesem Alter schon Jugendlichen oder junge heranwachsenden eine tolle Sache – die Freizeit – die Zeit in den Ferien zu überbrücken. Sicher ist es auch eine tolle Zeit mit den Eltern und/ oder Geschwistern, der Familie oder Freunden Zeit zu verbringen, in den Urlaub zu fahren und gemeinsame Momente erleben und genießen. Auf der FF aber einmal raus aus dem Alltag, Action nicht nur für die Jugendlichen – bestimmt auch Erholung für die Eltern!
So schnell verfliegt die Zeit – das Bergfest ist um, die zweite Hälfte angebrochen. Tolles Haus, tolles Gelände, schönes Panorama auf den Bildern. Die Berichte lesen sich super und geben ein Gefühl dabei zu sein. Elternteile können die Aktivitäten ihres Kindes verfolgen und bekomme einen kleinen Einblick in die vielen schönen Erlebnisse, die Gemeinschaft und den besonderen Momente, die den Jugendlichen mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Danke an das große Engagement, der tollen Arbeit, die klasse Vorbereitung, der Zeit und Mühe – die Ihr als Team in die Arbeit mit den Teilnehmenden steckt. Die größte „Bezahlung“ dafür ist sicherlich das herzliche Lachen, die Freude, der Spaß und das ehrliche Feedback, das ihr am Ende jedes Tages bekommt. Eine bessere Wertschätzung kann es kaum geben – das Strahlen in den Augen der jungen Menschen sagt mehr als tausend Worte.
Verhungern tut hier keiner – das ist glasklar. Krasse Zahlen, krasse Vorbereitung, krasse Arbeit und eine starke Ausdauer – eine Leichtigkeit ist das in der Küche ganz und gar nicht. Auch mit einem dreiköpfigen Küchenteam wird jede Hand gebraucht. Bei dem Standard, der stetig weiter wächst, ist an Ausruhen kaum zu denken. Waschen, schnippeln, braten, kochen, rühren, abschmecken und probieren, Teilnehmende mit einbeziehen, aufräumen, einkaufen und vieles mehr – die Liste ist lang. Die Küche ist eine unverzichtbare Säule einer solchen Freizeit und verdient deshalb ein riesiges Dankeschön und ein großes Lob. Hinter jedem Essen steckt viel Arbeit, Herzblut und Einsatz.
Auf den kommenden Bericht zu den heute schon veröffentlichen Bilder bin ich sehr gespannt! Auf den ersten Bilder sieht der Thementag grandios aus!
Liebste Grüße aus Stukenbrock!
André Fockel