Da der Wolkenteppich über Hamburg sich heute etwas gelichtet hat, konnten wir heute einen richtigen FF-Sommertag genießen. Gestartet wurde mit einer Runde „Riding Around“, bei der alle im Kreis stehen, singen, klatschen, dann laufen, hüpfen und schreien – und einen tieferen Sinn gibt es hier dann auch nicht. Obwohl danach alle physisch wach waren, war das Frühstück doch verdächtig ruhig. Nachdem Klos geschrubbt, Besteck poliert und die Flure gefegt wurden, haben wir mit dem offiziellen Schön-Wetter-Programm begonnen. Beim Kamel-Spiel müssen die Teams Papier-Kamele sammeln und diese mit Wasser ernähren. Das Wasser kann aber nur in einem kleinen Becher transportiert werden, während die gegnerischen Jäger die Wasserträger versuchen zu fangen. Bei der strahlenden Sonne konnte der ein oder andere verschüttete Becher auf das eigene Sporttrikot – natürlich immer ganz aus Versehen – verziehen werden. So wurde das bereits fünfmal getragene Sportshirt auch mal wieder sauber … Die Leiter hatten viel Spaß mit ihren Walkie-Talkies über Kamelbestände und Wasservolumen zu diskutieren, während die Teilnehmer eifrig Wasser schöpften.

Die Hawaii-Schnitzel der Küche passten natürlich super zu unserem sommrig-tropischen Thema heute. Nachdem diese verputzt wurden, konnten die Leiter verkünden, dass die Mittagspause und nächste Phase beim Badesee verbracht werden würden. In Rekordzeit wurde gespült und die Rucksäcke gepackt. Noch nie war eine Zweier-Reihe so schnell aufgereiht und wir konnten pünktlich um 14:15 los stiefeln. Der Rantzauer See hat uns alle ORDENTLICH abgekühlt. Das Beachvolleyball-Feld wurde als Strand umfunktioniert und die Teilnehmer reihenweise eingebuddelt. Um 17:30 startete unser Umzug wieder gen Victor-Andersen Haus.

Im großen Saal fand dann das Bergfest statt. Auch hier im absoluten Sommer-Modus: Sophia und Hannah haben Cocktails gemixt, Julius hat die größten Sommerhits aufgelegt, Marian hat Hawaii-Blumenketten verteilt und die Teilnehmer in ihren Strand-Outfits laut und ausgelassen gefeiert – auch wenn einige Leiter bei der „neueren“ Musik etwas verwirrt geguckt haben. Wir würden wahrscheinlich immer noch gerne „Traum von Amsterdam“ oder „Lotusblüte“ von den Flippers grölen und sind mit „Hits“ wie „Mach die Robbe“ oder „Aura“ etwas überfordert. Für den Rauswerfer-Song konnte sich dann doch die ältere Generation mit „Angels“ durchsetzen.

Wir und auch die Teilnehmer freuen uns jetzt alle auf den sog. „Englischen Morgen“, bei dem man endlich ausschlafen kann. Man geht frühstücken, wenn man halt so aufwacht und kann sich draußen von Marian oder Jan bespaßen lassen. Die „neuen“ Leiter dürfen nämlich auch nicht am englischen Morgen ausschlafen. Bin ich da etwa ein kleines bisschen schadenfroh? Vielleicht…

Ich muss mich morgen früh erst einmal von unserem Sommertag erholen. Der Wetterbericht spricht für Sonntag schon wieder von Regen.

Bis dahin,

Franka