Heute war die Nacht um 5:15 Uhr vorbei.
Bett abziehen, Koffer packen, Zimmer räumen.
Am Ende standen nur noch der Rucksack und der Kulturbeutel im Bad. Die schnelle Dusche musste schließlich bis nach der Küchenübergabe warten.
Dann ging es zum letzten Mal in die Küche.
Zum letzten Mal Brötchen aufbacken.
Zum letzten Mal Müsli, Milch, Käse und Wurst auf den Tisch stellen.
Auch bei den Vorräten war das Ende der Freizeit deutlich zu erkennen: Marmelade, Honig und Nutella waren faktisch leer.
Besser kann eine Mengenplanung am letzten Morgen eigentlich kaum aufgehen.
Nach dem Frühstück übernahm der Spüldienst ein letztes Mal. Danach packten wir die verbliebenen Kisten, wischten die Küche und brachten die Spülmaschine gründlich auf Vordermann.
Dann hieß es: warten auf die Hausabnahme.
Die Leitenden entschieden allerdings, dass nicht alle dafür im Haus bleiben mussten. Also starteten wir bereits um 8:30 Uhr mit dem Transporter Richtung Heimat.
Zunächst noch ein kurzer Stopp beim Spar. Ein paar Lutschtabletten für Patricias angeschlagene Stimme und eine Leberkässemmel als Frühstück für unterwegs mussten noch mit.
Dann möglichst schnell über die Grenze, bevor es voll wird.
Die Rückfahrt verlief insgesamt erstaunlich unspektakulär. Auf den letzten Kilometern, am „letzten Heller“ verloren wir allerdings unsere Führungsposition und wurden von den beiden anderen Fahrzeugen überholt.
Das konnten wir natürlich nicht einfach so stehen lassen.
Durch taktische Manöver und einen optimierten Weg waren wir am Ende trotzdem als Erste am Jugendheim.
Bis der Bus eintraf, hatten wir bereits die Kisten auseinandersortiert und das Material in den Keller gebracht.
Im Transporter befand sich danach „nur noch“ Material der Fleischerei Sander, von Christoph und von mir.
Dann kam der Bus.
Und wie immer war die Freizeit plötzlich ziemlich schnell vorbei.
Noch ein paar Worte wechseln, letzte Dinge verteilen, verabschieden und den Bus wieder auf die Straße schicken.
Für uns ging es allerdings noch weiter.
Bei Sander brachten wir die Bain-Maries und Kühlboxen zurück. Das übrige Material wurde an Christoph übergeben.
Auf dem Weg nach Hause musste dann noch das gebrauchte Frittierfett abgegeben werden. Bei der Gelegenheit gab es ein frisch gezapftes Bier to go.
Zu Hause angekommen, habe ich schnell etwas gegessen und meine Eltern auf den aktuellen Stand gebracht. Danach das restliche Material aus dem Transporter einlagern, Wäsche sortieren und die erste Maschine starten.
Dann endlich ins eigene Bett.
Ganz beendet war die Küchenreise allerdings noch nicht.
Am nächsten Morgen lief nach dem Frühstück bereits die nächste Waschmaschine. Außerdem mussten Spiele und weiteres Material aus dem Transporter ausgeladen werden.
Danach wurden die Ladefläche und der Fahrerraum gründlich gereinigt.
Nun noch die letzten Kisten ins Jugendheim bringen, Jana zum Tanken treffen und das Fahrzeug gemeinsam nach Bielefeld zurückbringen.
Damit endet die Küchenreise der Ferienfreizeit 2026.
Zwei Wochen voller Brötchen, Kartoffeln, Reis, Pizza, Aufläufe, Grillfackeln, Küchendienste, Einkaufsfahrten, leerer Regale, spontaner Planänderungen und erstaunlich großer Mengen Essen.
Danke fürs Mitlesen und einen schönen Sommer – auch im Namen von Patricia und Martin – wünscht euch
Nagel
Neueste Kommentare