Heute ging es früh los: Frühstück um 7:30 Uhr.

Für den Tagesausflug brauchten wir die doppelte Menge Brötchen. Dazu kamen Schoko- und Müsliriegel sowie für jede Person ein Apfel, eine Banane oder eine Nektarine.

Dann machten sich die Teilnehmenden mit Bus und Zug auf den Weg nach Salzburg.

Für uns war allerdings noch nicht sofort Feierabend. Zuerst musste die Küche fertig werden. Außerdem hatten wir einen Termin mit dem Elektriker, um dem Fehler in unserem Herd auf die Spur zu kommen.

Den haben wir tatsächlich gefunden.

Nachdem alles erledigt und das Haus abgeschlossen war, stiegen auch wir in den Bulli und fuhren nach Salzburg. Dort trafen wir uns mit dem Leitungsteam und verbrachten eine schöne Zeit in der Stadt.

Auch das Küchenteam darf schließlich einmal raus.

Auf dem Rückweg stand allerdings noch eine wichtige Mission an: Wir brauchten einen Wasserkocher.

Also noch schnell in St. Johann anhalten. Dort kennen wir uns mittlerweile aus – zumindest was die Einkaufsmöglichkeiten angeht. Nach mehreren Versorgungstouren könnte man uns vermutlich bald nach dem Weg fragen.

Zurück am Haus wurde der neue Wasserkocher selbstverständlich als Erstes getestet.

Das Ergebnis: Kaffeekochen ist jetzt in einer annehmbaren Zeit möglich.

Nach kaltem Cappuccino und handaufgebrühtem Filterkaffee ist das ein deutlicher Fortschritt. Eine funktionierende Kaffeemaschine wäre zwar weiterhin schön, aber wir nähern uns wieder normalen Zuständen.

Dann ging es an die Vorbereitungen fürs Abendessen.

Salate wurden geschnippelt, das Dressing angerührt und die Brötchen aufgebacken und aufgeschnitten. Zusätzlich kochten wir noch ein paar Kartoffeln, zu denen es verschiedene Dips gab.

Auf dem Grill landeten Rückensteaks, Nackensteaks, Hähnchenbrust, Würstchen und verschiedene Sorten Grillkäse.

Fast hätte ich die Grillfackeln vergessen.

Das wäre vermutlich aufgefallen. Für die Grillfackeln bildete sich nämlich direkt eine eigene Schlange.

Andere Speisen werden genommen, wenn sie fertig sind. Bei Grillfackeln scheint man dagegen lieber rechtzeitig einen Platz in der Warteschlange zu reservieren.

Nachdem alle versorgt waren, wurde gespült, weggeräumt und die Küche wieder in ihren abendlichen Grundzustand versetzt.

Dann stellte sich noch die Frage, ob wir bereits etwas für den nächsten Tag vorbereiten sollten.

Die Antwort lautete diesmal: nein.

Stattdessen ging es zunächst in die Hammerrunde und danach wurde tatsächlich Pause gemacht. Gemeinsam mit dem Leitungsteam spielten wir noch eine Runde „Werwölfe im Düsterwald“.

Ein schöner Abschluss für einen Tag, an dem wir nicht nur die Küche, sondern auch einmal Salzburg gesehen haben.

Der Herdfehler ist gefunden, der neue Wasserkocher funktioniert und die Grillfackeln sind restlos unter die Leute gebracht worden.

Kann man so machen.