Heute Morgen brauchten wir wieder mehr Brötchen als gewöhnlich.
Für die Teilnehmenden ging es zur Sommerrodelbahn, also musste neben dem Frühstück auch die entsprechende Verpflegung bereitstehen.
Ich blieb in der Unterkunft.
Nachdem alle unterwegs waren, habe ich erst einmal ausgiebig gefrühstückt und mich anschließend meinen E-Mails gewidmet.
Auch mal ganz nett, wenn das Haus für eine Weile ruhig ist.
Danach begannen in aller Ruhe die Vorbereitungen fürs Essen: Nudeln für den Nudelsalat kochen, Gurken für den Gurkensalat schneiden, zwei verschiedene Dressings anrühren und das Fleisch auftauen.
Zack – da waren die Ersten auch schon wieder zurück.
Aber immerhin hatten wir kurz etwas Ruhe.
Dann ging es richtig los.
Aus den geschnittenen Gurken entstanden rund drei Kilogramm Gurkensalat. Die Menge wurde nicht groß berechnet, sondern eher nach dem bewährten Verfahren „nur so vom Gucken“ bestimmt.
Der Nudelsalat wurde ebenfalls fertiggestellt und anschließend wanderte alles an Grillfleisch auf den Rost, was wir vorbereitet hatten.
Drei Stunden Nonstop-Grillen.
Das fordert irgendwann seinen Tribut. Eine kleine Verbrennung am Bauch nervt zwar, scheint aber auszuhalten zu sein.
Am Ende waren alle satt.
Und wir hatten sogar noch genug Grillgut übrig, um daraus später einen schönen Auflauf zu machen.
Dann wurde es nass.
Deutlich nasser, als es zunächst aussah. Rund um unsere Unterkunft gewitterte es ordentlich, die eigentlichen Gewitter zogen aber glücklicherweise an uns vorbei.
Patricia und ich nutzten die Zeit anschließend für eine Inventur im Kühlraum.
Langsam nähern wir uns schließlich dem Ende der Freizeit. Jetzt geht es nicht mehr nur darum, was wir gerne kochen möchten, sondern auch darum, welche Vorräte noch vorhanden sind und wie wir sie sinnvoll aufbrauchen können.
Also Bestände prüfen, Möglichkeiten durchgehen und überlegen, wie wir alles am besten herausbekommen.
Der nächste Auflauf ist dank der Grillreste jedenfalls schon gesichert.
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