Heute Morgen hieß es beim Frühstück: One-Man-Show.

Patricia ist leider krank und fiel deshalb aus. Also habe ich das Frühstück allein vorbereitet und auf den Weg gebracht.

Nachdem der Spüldienst die Küche verlassen hatte, ging es direkt mit dem Mittagessen weiter. Neben der normalen Asiapfanne sollte es natürlich auch eine vegetarische Variante geben.

Dann bekam ich unerwartet Verstärkung.

Vier Teilnehmende konnten wegen körperlicher Beschwerden nicht am Leiter-Such-Spiel teilnehmen und halfen stattdessen in der Küche. Damit wartete ein ordentliches Programm auf uns:

Zwiebeln, Paprika, Karotten und Knoblauch schälen und schneiden, Ingwer schälen und raspeln, Reis waschen und zusammen mit der passenden Menge Wasser in die Behälter füllen.

Dank der vielen helfenden Hände waren die Vorbereitungen schnell erledigt.

Plötzlich hatten wir eine ganze Stunde Zeit.

Also erst einmal eine Runde Wizard.

Danach ging es pünktlich zurück in die Küche. Der Reis wanderte zum Dämpfen in Susi, das Gemüse wurde angebraten und mit unserer frisch gemischten Soße abgelöscht.

Später kam der Reis noch mit in die Pfanne und wurde kurz angebraten.

Am Ende gingen zwei verschiedene Gerichte pünktlich in den Speisesaal.

Bombenleistung von den „Lahmen“! 😉

In der Mittagspause ging es spielerisch weiter. Diesmal mit Dominion.

Als Nachmittagssnack gab es Eis. Das war aus Küchensicht besonders angenehm: verteilen, essen, fertig. Keine Vorbereitung, kein Ofen und keine Pfanne.

Dann kam die Frage auf, ob wir nicht einmal selbst Chips machen könnten.

Klar, warum nicht?

Also starteten wir am Nachmittag mit sechs Teilnehmenden unsere eigene Chipsmanufaktur.

Acht Kilogramm Kartoffeln wurden geschält und in dünne Scheiben gerieben. Anschließend wuschen wir die Stärke aus, frittierten die Kartoffelscheiben, ließen sie trocknen und würzten sie.

Je nach persönlicher Vorliebe gab es mehr oder weniger Salz und Paprikapulver.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – und schmeckte auch entsprechend.

Die fertigen Chips wurden direkt beim Essen im Speisesaal verteilt. Viel länger hätten sie vermutlich ohnehin nicht überlebt.

Während die Teilnehmenden die Chipsproduktion übernahmen, widmete ich mich dem restlichen Reis und dem, was das Kühlhaus noch hergab. Daraus entstand eine weitere Tomatensoße.

So gab es zum Abendessen noch einmal Reis – diesmal mit insgesamt vier verschiedenen Soßen.

Resteverwertung mit Auswahl.

Danach wurde Susi allerdings nicht mehr zum Kochen gebraucht. Der Konvektomat bekam eine neue Aufgabe und wurde zum Einbrennen von Porzellanfarbe genutzt.

Während dort die Kunstwerke haltbar gemacht wurden, brachte ich die Küche noch einmal auf Hochglanz. Der Boden wurde nicht nur einmal, sondern direkt zweimal gewischt.

Dann war wirklich Feierabend.

Ab ins Bett.