Wasser überall? Fangen wir am besten mal am Anfang an…

Nach den anstrengendem Tag gestern in Hamburg haben alle die Mütze Schlaf sehr dringend gebraucht. Auch wenn wir hier bei der Größe der Mütze bei den Meisten trotzdem nur höchstens von „XS“ oder „S“ sprechen können. Das spiegelte sich ebenfalls in Teilen unseres Leiterteams wieder. Somit begann das Wecken auch um 08:05 Uhr, wie geplant natürlich ;). Anschließend reihten sich alle Kinder draußen für die Morgenrunde in einem Kreis auf und gaben den Ball schnell herum…und BUMM. Die Zeit war um und wer da noch den Ball in den Händen hatte, war leider raus. Nach dieser bomben Stimmung so früh am Morgen ging es zur Stärkung zum Frühstücken. Anschließend war es Zeit für die Dienste, die eben nun mal dazu gehören.

Sei es motorisches Feingefühl zeigen beim Schnitzen, eine entspannte Joggingtour durch die umliegenden Straßen oder beim „Hide & Seek“ sich gegenseitig zu verstecken und zu suchen. Bei diesen Workshops konnten alle ihre Fähigkeiten schärfen, ihren Körper vitalisieren oder neue Kompetenzen finden. Jeder kam auf seine Kosten!

Oh, aber was ist denn jetzt? Die Workshopphase endete auf einmal früher? Ja, genau! Bevor die leeren Mägen der Kinder und der Leiter gefüllt werden konnten, musste erst eine Tasche mit Badesachen gepackt werden. Spätestens hier war es den Kindern klar: das Wasser ruft. Also genießten wir erstmal das wie immer leckere Essen. Es gab Frikadellen mit Kartoffelstampf und Salat. Als Nachtisch erfrischten uns Frank und Louisa mit leckerem KiBa-Pudding. Ein Hochgenuss der Gefühle!

Nun wurde der Ruf des Wassers aber immer lauter! Nachdem wieder einige Pakete und Briefe weitergeleitet wurden und das Spülteam fertig war, reihten wir uns in zweier Reihen und brachen Richtung Badesee auf.

Angekommen richteten wir unsere „Basis“ ein und genießten die Wärme mit Abkühlung im Wasser und einigen Runden Beachvolleyball. Als ich nichtsahnend auf meinem Stuhl saß, kam mir ein bekannter Geruch von Nuggets, Pommes und Eis in die Nase. Komisch, dachte ich mir. Das stand bei uns nämlich nicht auf dem Speiseplan. Aber da viel es mir natürlich wieder ein. Die Kinder konnten ihr restliches Taschengeld von Gestern nämlich heute noch einmal mitnehmen. So stärkten sich einige zwischendurch, bevor die nächste Runde Uno auf der Wiese und den Handtüchern gespielt werden konnte.

Als wir wieder in unserer temporären Heimat ankamen, gab es keine Zeit zu verlieren. Das Abendessen wartete nämlich schon!

Also sprangen alle schnell von Strahl zu Strahl in der Dusche und schon konnte die Raubtierfütterung am Abend beginnen. Die Augen der Kinder weiteten sich, als sie die Reste vom gestrigen Abendessen sahen. Jetzt nicht lang fackeln und die Fackeln schmecken lassen!

Anschließend gab es die Kleingruppe und dann hieß es als letzte große Phase des Tages:

Alles oder Nichts! Jetzt Zocken wir! Aber nicht auf dem Bildschirm, sondern mit Pokerchips als Währung und mit einigen coolen Games wie Pferderennen, Black Jack, Looping Louie, … setzten sie sich an die Tische und bewahrten das typische Pokerface.

Nach der anschließenden Abendrunde fielen sie nach diesem wieder mal anstrengenden Tag in ihre Kojen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Träume einiger Kinder immer noch von Herz, Karo, Kreuz und Pik handeln.

Na gut, nun bleibt mir nichts mehr zusagen als gute Nacht und bis Bald

Julius 🙂